Bisherige Sanierungsarbeiten
Aufgrund des aktuellen sanierungsbedürftigen Zustandes unserer Kirchen beauftragte der Gemeinde Kirchenrat einen Restaurator, welcher folgende Erkenntnisse über vergangene Sanierungsmaßnahmen feststellte, diese lassen einen interessanten Rückblick in die Entstehungszeit der Kirche sowie den im Laufe der Jahrhunderte vorgenommenen Veränderungen zu:
Die Deckenkonstruktion war ursprünglich zweigeteilt: Im Chor als hölzernes Tonnengewölbe und im Schiff als flache Balkendecken. Beim älteren Teil der Balken konnte das Fälldatum des Holzes das Jahr 1429 (d) bestimmt werden, im 18. Jahrhundert erfolgte eine Ausweitung der Deckenkonstruktion auf den Chorbereich. Der Deckenputz wurde im 19. Jh. erneuert. Das Gesims stammt aus dem 18. Jh. und besteht aus Kalkstuck. Die Gesimsfarbe war im 18 Jh. ein rötlich gebrochenes Weiß, im 19. und 20. Jahrhundert wurde eine „graue“ Leimfarbe verwendet. Die Reste der mittelalterlichen Wandmalereien stellen vermutlich die „Marienkrönung“ und „Johannes“ dar. Die „grobe“ Freilegung der Wandmalerei erfolgte in den 1930-iger Jahren. Sie wurden jedoch teilweise übergestrichen und sind derzeit stark verschmutzt. Die Farbfassung der Wände war im 18. Jh. ein heller Rotocker (rosa). Im 19. Jh. und 20. Jh. sind sie ebenfalls mit Leimfarbe gestrichen worden. Das gesamte Gestühl (18. Jh.), d. h. Türen, Bänke und Rückenlehnen waren ursprünglich auf hellem Grund blau marmoriert. Die Türfüllungen waren blaugrau gestrichen.
Der Gemeindekirchenrat möchte den Vorschlägen des Restaurators sowie der Denkmalschutzbehörden zu einer Wiederherstellung der ursprünglichen Farbgebung folgen. Insbesondere Decke, Wände und Gestühl werden als vorrangig sanierungsbedürftig angesehen. Ferner wird auch eine Sitzbankheizung unumgänglich sein.
Die Sanierungsmaßnahmen erfordern einen erheblichen finanziellen Aufwand, der aus den eigenen Mittel der Kirchengemeinde nicht erbracht werden kann. Die Kirchengemeinde wird daher auf Zuschüsse, Sponsoren und Spenden angewiesen sein.
Bitte helfen Sie uns durch eine Spende für „Ihre“ Dorfkirche (bei Bedarf wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt):
Ev. Kirche Bötzow
Konto-Nr. 3712097831
BLZ 160 500 00 (MBS Potsdam)
Verwendungszweck: Kirchensanierung
Ihr Gemeindekirchenrat